#29: "BIM allein reicht nicht – Gummistiefel anziehen, Digitalisierung vorantreiben!" - mit Markus Giera von Kaulquappe
Show notes
Annette Kwee und Sascha Thran trafen Markus Giera, Gründer und Geschäftsführer von Kaulquappe, in seinem Büro in Zürich. Mit seinem Team begleitet er Großprojekte weltweit – immer mit dem Ziel, Digitalisierung im Bauwesen auf das Wesentliche zu reduzieren: Einfachheit.
Markus, studierter Architekt, bezeichnet sich selbst als „Architekt im falschen Körper“ – kein Entwurfsgenie, aber mit einer großen Leidenschaft für IT und digitale Prozesse. Wie kann Digitalisierung das Bauen wirklich verbessern? Warum haben wir trotz BIM noch genauso viele Baumängel wie vorher? Und wieso verheddert sich die Branche immer wieder in unnötiger Komplexität? Seine Antwort: Vertrauen, Transparenz und weniger Bürokratie. Wenn Unterlagen mehr als vier Seiten haben, gehören sie in den Papierkorb. Digitalisierung muss eine Massenbewegung werden – aber nur, wenn alle mitmachen können. Dazu müssen wir wieder mehr auf die Baustelle. Die ist unser Leitfaden, dort entsteht die Innovation.
In der Schweiz und Deutschland sieht er große Unterschiede: Während in Deutschland eine Macherkultur vorherrscht, in der viel ausprobiert wird, setzt die Schweiz auf Tiefgang und Präzision. Und was hat es mit dem Namen Kaulquappe auf sich? Die Bauwirtschaft steckt noch immer im Tümpel der analogen Prozesse – höchste Zeit, dass ihr Beine wachsen.
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